Bedingungslose Akzeptanz

Der Volpe_Akzeptanz

Als ich im letzten Jahr begonnen habe, einfach zu akzeptieren, was ist, war dies sehr entlastend. Gleichzeitig war es auch sehr schwer – denn wer möchte nicht da und dort etwas an seiner Lebenssituation verbessern? Ich normalerweise schon.

Erst mit der Zeit bemerkte ich, dass das Akzeptieren kein einmaliger Schritt ist, sonder immer wieder gefordert ist. Denn die Dinge verändern sich. Neue Situationen und Begebenheiten verlangen nach erneuter Akzeptanz.
Das passte mir nicht. Denn akzeptieren zu können, bedeutet auch, loslassen zu können.

Was bringt mir das Akzeptieren?

Wer eine Situation akzeptiert, sagt: „Es ist okay, so, wie es ist.“ Perfektionismus und Wunschdenken müssen losgelassen werden. Das tut manchmal verdammt weh. Schlussendlich aber kann mich die Akzeptanz von festgefahrenen und ungesunden Erwartungen und Haltungen befreien.

Was soll ich tun, wenn ich nicht akzeptieren kann?

Mein Trick wirkt ziemlich banal: Ich akzeptiere, dass ich die Situation nicht akzeptieren kann. Es ist ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt.
Denn dieser simple Gedanke lässt mein Kopf und mein Körper sich einig werden. Das entspannt die Gesamtsituation.

Verhindert die Akzeptanz eine Veränderung?

Ganz und gar nicht. Für mich ist die Akzeptanz der gesunde Weg ZUR Veränderung.
Denn die Akzeptanz verändert unsere Sicht. Anstatt dass ich eine unangenehme Situation nicht akzeptieren will und einfach nur aus ihr „raus“ will, hilft mir die Akzeptanz, zu merken, wohin ich wirklich gehen will. Die zweite Variante ist zudem auch nachhaltiger.

Ein Beispiel:

Wenn ich mich zu dick fühle, kann ich meinen unperfekten Körper entweder akzeptieren oder eben nicht.
Akzeptiere ich ihn nicht, bestrafe ich mich mit Hunger und zu viel Sport, bis ich mein Wunschgewicht erreicht habe.

Akzeptiere ich aber meine Kilos, wertschätze ich meinen Körper. Heisst, ich versuche herauszufinden, welche Lebensmittel und Aktivitäten mir gut tun und welche nicht. Vielleicht ändert sich dann meine Figur. Vielleicht aber auch nicht. Aber ich bin zufrieden und gehe liebevoll mit mir selbst um.

Die Akzeptanz macht also Platz für mehr Achtsamkeit.

Und wer in Achtsamkeit lebt, kann keine Blockierungen aufrecht erhalten: Die eigene Lebensenergie und auch die Gedanken werden wieder fliessen können. Und alles, was fliesst, verändert sich auch.
Also wenn du etwas verändern möchtest: Akzeptiere dein Jetzt!

Herzlichst,
Remo🦊

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