Alternativen zum Corona-Alltag

Der Volpe_Tipps_Corona

Es ist eigenartig, wenn man jetzt in den Supermarkt geht und die Regale leer sind. Die Leute sind ganz ruhig – äusserlich zumindest. Aber innerlich müssen sie wohl vor lauter Unsicherheit brodeln.
Diese latente Angst, von allem zu wenig zu haben, sucht die Menschen heim. Der normale Alltag scheint nur noch vordergründig zu funktionieren – man tut einfach so, als wäre alles noch normal – aber eigentlich ist gar nichts mehr normal.

Und da stehe ich nun, umzingelt von Menschen, die säckeweise Orangen kaufen, den Einkaufswagen voller Brot haben und schnell in den nächsten Gang einbiegen, um noch ein paar Teigwaren zu holen.
Eigentlich wollte ich nur ein Brot, Druckerpapier und Zahnpasta einkaufen. Aber all das Gewusel brachte mich aus meinem Konzept, so dass ich schlussendlich nur noch an die Zahnpasta dachte – das Brot war ja sowieso ausverkauft.

Was ist da mit mir passiert?

Grundsätzlich habe ich keine Angst vor dem Virus: Ich bin körperlich fit und das Händewaschen habe ich schon vor der Epidemie gekannt.
Das Virus, beziehungsweise das Verhalten der Leute, hat aber eine ganz besondere Wirkung auf mich. Es triggert meine Ängste.

Seit ich vor zwei Jahren meine letzte depressive Phase gehabt habe, erbaue ich mir einen neuen, für mich gesünderen Alltag. Einen Alltag also, in dem ich auf meine Stärken setze, meine Schwächen akzeptiere und Neues ausprobiere.
Die (im Moment unbegründete) Massenhysterie macht mir nun einen fetten Strich durch die Rechnung: Ich habe Angst, Menschen unbewusst mit dem Virus anzustecken, ich getraue mich nicht mehr einzukaufen, da Menschenmassen an sich schon ein grosser Trigger für mich sind und meine Hyperchondrie-Seite will ihr Combeback feiern.

Was ist nun zu tun?

Da ich in der Medienbranche arbeite, komme ich ohnehin nicht drum herum, mich täglich mit dem Thema Coronavirus zu befassen.
In meinem Privatleben will ich aber auch noch andere Sachen erleben – trotz allen Einschränkungen der Regierung.

Darum hier ein paar Tipps dazu:

  • Falls es dich zu sehr belastet, dann geh nicht mehr alleine einkaufen. Oder bitte jemanden, dir das Benötigte mitzubringen.
  • Endlich wieder mal das Spielmagazin aus dem Schrank nehmen und wieder einmal ein Brettspiel mit den Liebsten spielen!
  • Einen Spaziergang machen und die Sonne geniessen. 😎
  • Netflix, TV und Co. möglichst vermeiden – wie wärs mit dem Buch, das du schon lange lesen wolltest?
  • Fenster putzen! Denn dank der Sonne sieht man wieder, wie schmutzig sie sind… 😜
  • Gönn dir ein entspannendes Bad.
  • Verabrede dich mit deinen Freunden zu einer Telefonkonferenz – ist sicherlich lustiger als der Whatsapp-Chat.
  • Durchforste in der Küche deine Gewürze: Welches Kraut hast du noch nie benutzt? In welchem Gericht könntest du es einsetzten? Mach dich auf eine Geruchsreise!

Welche Tipps habt ihr noch auf Lager?
Teilt sie mit uns in den Kommentaren oder via mail@dervolpe.ch!

Herzlichst,
Remo🦊

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