Der Volpe_Komfortzone verlassen

5 Tipps, um deine Komfortzone zu verlassen

Ich habe es geschafft!
Diese Woche habe ich meine Komfortzone verlassen und habe ein kleines Projekt realisiert, das ich schon seit Langem umsetzten wollte.
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Video, das ich euch weiter unten verlinke.

Das Ergebnis entspricht nicht genau meinen Vorstellungen und es gibt eine Menge zu verbessern – aber ich habe meine Komfortzone aktiv verlassen. Und um genau das ging es mir.
Warum eigentlich?

Warum soll ich meine Komfortzone verlassen?

Will ich im Leben etwas Neues erleben, habe ich gar keine andere Wahl. Denn wenn ich meinen Alltag, meine Gedanken und mein Handeln beim Alten lasse, kann beim besten Willen nichts Neues entstehen.

Sei es der Dreh eines Videos, das Erlernen einer neuen Sprache oder das Einhalten des Putzplans in der WG: Will ich ein neues Vorhaben umsetzen, so ist es ein psychischer, aber auch ein physischer Kraftakt.
Der Aufenthalt in der eigenen Komfortzone ist komfortabel – und verlasse ich diese Wohlfühl-Zone, so kann das bei mir Herzrasen, schwitzige Hände und schlaflose Nächte auslösen.

Trotz dieser Nachteile lohnt es sich aber für mich. Denn die Alternative ist schlimmer: Ich will nicht länger von meinen Ängsten und negativen Gedanken beherrscht werden.
Also habe ich mich dazu entschieden, meine Komfortzone zu verlassen.

5 Tipps, um die Komfortzone zu verlassen

Komfortzone erkennen

Zuerst muss ich mir bewusst werden, wo meine Komfortzone überhaupt liegt. Am Einfachsten ist es, wenn ich mein Ziel mit meinen Ängsten konfrontiere. Also im Sinne von: Was möchte ich gerne tun, erleben oder erreichen, fühle mich aber unwohl beim Gedanken, es umzusetzen? Oder habe ich Angst vor dem, was nach der Umsetzung geschieht?

Löst ein Vorhaben keine Ängste aus, dann liegt es in deiner Komfortzone. Bekomme ich jedoch schwitzige Hände, dann ist es mir eine Überlegung wert, meine Komfortzone zu erweitern.

Visualisiere dein Ziel

Nur wenn ich genau weiss, weshalb ich meine alten Gewohnheiten verlassen möchte, kann ich genügend Motivation aufbringen.
In meinem aktuellen Beispiel visualisierte ich nicht nur das fertige Video, sondern ich stellte mir auch vor, wie es sich anfühlen könnte, das fertige Produkt auf meinem Laptop zu sehen.

Erkenne mögliche Konflikte

Wenn jemand sein Bein gebrochen hat, ist es nützlich, sich die Genesung zu visualisieren – es wäre jedoch hinderlich, mit dem Gips Joggen zu gehen.
So verhält es sich auch beim Verlassen der Komfortzone: Ich kann und darf mir wochen- und monatelang das Video visualisieren und es trotzdem noch nicht umsetzen, weil ich noch nicht bereit dazu bin.

Denn wenn ich mich zu früh dazu zwinge, mich meinen Ängsten zu stellen, gerate ich schnell in die „Panikzone“ – was nicht meinem Ziel entspricht.

Wende Entspannungstechniken an, um die Spannung auszuhalten

Das Verlassen der eigenen Komfortzone ist immer unangenehm. Denn wer stellt sich schon gerne seinen Ängsten oder mag es, eine grosse Unsicherheit zu spüren? Ich zumindest nicht. 🙃

Darum ist es sinnvoll, diese Spannung mit Entspannungstechniken zu lockern. In den Artikeln Raus aus dem Loch! und Meine Alltags-Helfer habe ich euch ein paar Beispiele gelistet.

Belohne dich

Der Volpe_Belohnung

Jeder noch so kleine Schritt aus meiner Komfortzone raus ist ein grosser Schritt in meiner persönlichen Entwicklung.
Das selbst zu erkennen, ist oft nicht einfach. Darum hilft es mir, mich mit jemandem darüber auszutauschen. Mein Gegenüber merkt oft rascher, wie ich mich verändere.

Belohne dich dafür! Erlaube dir, ein oder zwei Tage dich wieder in der Komfortzone aufzuhalten. Schliesslich hat sie (meist) auch viel Gutes.

Was, wenn ich es nicht schaffe, meine Komfortzone zu verlassen?

Du kannst nicht wissen, wie lange es dauert, bis du deine Komfortzone verlassen kannst und noch weniger kannst du wissen, ab wann sich deine Komfortzone um den neu erreichten Teil erweitert.

Manchmal dauert es Wochen, vielmals aber auch Jahre.
Das Gute daran: Es spielt überhaupt keine Rolle, wie lange du brauchst. Wichtig ist nur, dass du immer wieder überprüfst, ob du in die für dich passende Richtung gehst.

Was, wenn ich meine Motivation verliere?

Gehe gedanklich fünf Jahre in die Zukunft. Wie fühlt es sich an, nach wie vor die selbe Komfortzone zu haben? Was für Gefühle löst das bei dir aus?

Ich fühle mich dann meist sehr unwohl. Diese Unwohlsein motiviert mich dann meist dazu, meine Komfortzone zu Gunsten meines zukünftigen Ichs zu verändern.

Was meint ihr dazu? Was sind eure Erfahrungen?
Und was für Strategien wendet ihr an?

Ich freue mich auf eure Kommentare🤗

Meine erweiterte Komfortzone

Hier also meine neueste Errungenschaft. Viel Spass😊

Achja, auf Instagram publiziere ich ab und an ebenfalls kurze Videos. Wer Lust hat, kann mal hier vorbeischauen: @dervolpe.ch

Ein schönes Wochenende euch!

Herzlichst,
Remo🦊

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