Dankbarkeit ist überlebenswichtig

DER VOLPE_Dankbarkeit

Heute will ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

In meinem Leben passiert gerade so vieles, dass ich oftmals von meinen Emotionen überwältigt werde.
In den letzten Jahren ging es schlicht ums Überleben: Wie komme ich mit meiner Depression klar? Wie schaffe ich es, trotz der Krankheit arbeiten zu gehen – oder wie sonst zahle ich die Miete? Was passiert mit meinem sozialen Umfeld? Welche Zukunft ist für mich überhaupt noch möglich?

Viele dieser Fragen haben sich inzwischen geklärt, oder ich habe einen Umgang mit ihnen gefunden. Heute geht es viel weniger ums Überleben, sondern ums Leben: Was tut mir gut? An wie vielen Tagen möchte ich arbeiten? Mit wem will ich mich zu einem Kaffee treffen?
Oder vereinfacht gesagt: Wie möchte ich mein Leben leben?

Wer überleben will, muss sich dazu entschliessen

Mir ist bewusst, mit was für wunderbaren Menschen ich mein Leben teilen darf. Und umso dankbarer ich dafür bin, so scheint es mir, umso mehr von diesen liebevollen Menschen treten in mein Leben.

Und in all dieser Dankbarkeit finde ich auch mich. Auch wenn mein bisheriges Leben einfacher hätte sein können – so war es nun mal nicht. Es war verwirrend, einschüchternd und manchmal hoffnungslos. Für mich zumindest. Darum bin ich um so dankbarer, dass ich mich nie aufgegeben habe. Ich entschloss mich, weiterzuleben.

Wir haben keine Alternative, als uns selbst zu sein

Ein gesundes Leben zu führen ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht Mut, gesund zu bleiben. Denn gesund leben bedeutet vor allem, sich selbst zu bleiben. Und wer sich selbst ist, eckt oft an. Und wer aneckt, verkantet sich manchmal. Aber es ist die Mühe wert. Für mich zumindest. Es gibt keine Alternative mehr: Ich bleibe ich.

Darum danke ich allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben und auch all denen, die frisch dazugekommen sind und dazukommen werden.
Es ist wunderbar, euch zu kennen!

Herzlichst,
Remo🦊

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